Wie jedes Jahr waren am Himmelfahrts-Wochenende die Augen der Rollkunstlaufszene auf Freiburg gerichtet. Ein halbes Jahr nach der WM rollte das Teilnehmerfeld aus 13 Nationen beim 38. internationalen Deutschlandpokal in die Saison. Die weiteste Anreise hatten im Vorfeld die Läuferinnen und Läufer aus Australien, Taiwan, Brasilien und den USA zu bewältigen.Die Deutsche Mannschaft gewann bis auf den Wettbewerb der Jugend Herren alle Pflichtwettbewerbe und holt in der Kategorie Pflichtlaufen 12 Plätze auf dem Treppchen. Ernüchterndes Ergebnis in den Kürwettbewerben, mit Christian von Känel (Platz 2, Senioren Herren) und Philipp Mähner (Platz 3, Kadetten Jungen) erreichten nur 2 Deutsche Starter das Podest.
Die Meisterklasse der Frauen präsentierte sich sehr stark, auch weil in Person der Italienerin Debora Sbei und der Deutschen Julia Woyciechowski die beiden Weltmeisterinnen in Kür und Pflicht mitliefen. Sbei überzeugte erwartungsgemäß in ihrer Disziplin, erhielt von allen fünf Wertungsrichtern Höchstnoten von über 9,2 und siegte sowohl in der Kür, als auch in der Kombination. Die Hanauerin Woyciechowski musste sich in der Pflicht nur ihrer Schwester Sandra geschlagen geben.
Bei ihrem Debüt in der Meisterklasse konnte die 18 jährige Lisa Jakisch vom RSV Hamborn 07, trotz guter Ansätze, im Konzert der erfahrenen Seniorinnen noch keine Rolle spielen und musste sich mit den Plätzen: 13. Pflicht, 9. Kür und 6. Kombination zufrieden geben.
RSV-Trainerin Katharina Peter war dennoch mit dem Auftritt ihres Schützlings zufrieden. Lisa hat gezeigt, dass sie im Konzert der Großen mitlaufen kann, resümierte Peter, es fehlt noch die Erfahrung, aber Lisa steht ja erst am Anfang ihrer Karriere.
Fotos: RSV Hamborn 07


