Um die Wette schneiden, stylen, schminken - Moerser Friseur-Azubis gewinnen Bundeswettbewerb des CJD

CJD-Azubis schneiden um die WetteMoers. Das CJD Berufsbildungswerk Niederrhein veranstaltete am Standort Moers den Bundeswettbewerb der Auszubildenden im Bereich „Friseur“.  Ein großer Tag für die leistungsbesten Azubis aus den deutschlandweiten CJD Jugenddörfern, die im Ausbildungssalon „Haarwerkstatt“ in Utfort gegeneinander antraten, um ihre Qualität zu beweisen. Alle Teilnehmerinnen absolvieren ihre Friseur-Ausbildung im CJD und erhalten aufgrund emotionaler, sozialer oder Lern-Beeinträchtigungen individuelle Unterstützung und Förderung. Als beste Teilnehmerin wurde Sabrina Rogacki aus Moers geehrt. Sie konnte die Jury am meisten überzeugen. Auch der zweite Platz ging an das CJD in Moers mit Mandy Krauß. „Ich war ziemlich aufgeregt, bin aber froh, dass ich das so gut geschafft habe. Der Tag heute war eine super Vorbereitung für die anstehende Gesellenprüfungen.“, sagte die drittplatzierte Sercan Burcu Sargin aus dem CJD Jugenddorf Altensteig.

Die elf angehenden Friseurinnen aus Kaltenstein, Altensteig (jeweils Baden-Württemberg), Dortmund, Olpe, Frechen und Moers zeigten in verschiedenen Prüfungsteilen ihr Können: Sie simulierten ein Kundenberatungsgespräch und verliehen ihren männlichen Modellen einen modischen Haarschnitt. Anschließend standen eine Reihe junger Damen Modell: Die Jury forderte eine festliche Frisur mit festlichem Make-up zu einem selbst gewählten festlichen Anlass. Alle arbeiteten ruhig und hoch konzentriert. In einem abschließenden situativen Gespräch stellten die Teilnehmerinnen, allesamt bereits im letzten Lehrjahr, die fertigen Frisuren der Jury vor. Dabei waren einige auch sehr selbstkritisch. Die fachkundige Jury bestand aus Monika Hücklekemkes, Vorsitzende des Prüfungsausschusses Friseur der Innung Wesel, Nina Hücklekemkes, Mitglied des Fachbereichs Friseur der Innung Wesel, sowie Christiane Müller, stellvertretende Schulleiterin des Berufskollegs CJD Christophorusschule Niederrhein und dortige Leiterin des Fachbereichs Körperpflege. „Alle Auszubildenden waren so gut, dass sie die Prüfungen bestanden hätten. Die Frisuren hätte man guten Gewissens alle so im Laden verkaufen können“, resümierte Monika Hücklekemkes.

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