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Klänge aus einer versunkenen Welt

„Brenne Rom, brenne!“, sang mehr falsch als richtig Nero zur Lyra. Das will uns jedenfalls Hollywood weismachen, obwohl die antiken Quellen berichten, dass der Kaiser in Wirklichkeit ein virtuoser Wasserorgelspieler war. Auch über den Einsatz von Panflöte, Kithara, Trommeln und Zimbeln ist vieles bekannt. Aber wie mag das geklungen haben?

Antworten auf diese Frage verspricht ein Gesprächskonzert am Samstag, dem 4. September im Spielehaus des LVR-Archäologischen Parks Xanten. Im Rahmen der Muziek Biennale Niederrhein 2010 bieten die ausgebildeten Konzertmusiker Justus Wilberg und Hagen Pätzold Hörproben auf rekonstruierten römischen Instrumenten. Zusammen mit dem Instrumentenbauer Walter Gamerdinger wird dabei auch erörtert, inwieweit die überlieferten antiken Notationen in moderne Noten übertragen werden können.
Das Konzert beginnt um 16 Uhr und kostet nur den normalen Eintritt. Anmeldung wird empfohlen unter Tel. 02801 988-9213.

 

Foto: Wilberg/Pätzold

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