Das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter teilt mit: Gesundheitsministerin Barbara Steffens hat heute in Düsseldorf vor dem Verkauf von elektronischen Zigaretten, die im Handel als E-Zigaretten angeboten werden, gewarnt. „Der Handel und der Verkauf von E-Zigaretten sowie von liquidhaltigen Kartuschen, Kapseln oder Patronen für E-Zigaretten sind, sofern die arzneimittel- und medizinprodukterechtlichen Vorschriften nicht eingehalten werden, gesetzlich verboten. Insbesondere nikotinhaltige Liquids dürfen nur mit einer arzneimittelrechtlichen Zulassung in den Verkehr gebracht werden.
Bei nikotinfreien Liquids ist im Einzelfall anhand der Inhaltsstoffe zu prüfen, ob sie den arzneimittelrechtlichen Vorschriften unterliegen. Wer gegen die genannten Vorschriften des Arzneimittelgesetzes verstößt, setzt sich der Gefahr strafrechtlicher Ahndung aus. Eine Information über diese geltende Rechtslage habe ich heute an die Bezirksregierungen und die Kreise sowie kreisfreien Städte in Nordrhein-Westfalen auf den Weg gebracht", erläuterte die Ministerin.
Steffens machte auch auf die gesundheitlichen Risiken für Dritte aufmerksam, die Nutzerinnen und Nutzer von E-Zigaretten auslösen könnten: „Es gibt derzeit keinen wissenschaftlichen Beleg dafür, dass der bei der Nutzung der elektrischen Zigarette entstehende Dampf für Personen, die sich im gleichen Raum wie die Nutzerin oder der Nutzer der E- Zigarette befinden, ungefährlich ist.“
So habe beispielsweise das Deutsche Krebsforschungszentrum im Rahmen der Eröffnung einer Konferenz über Tabakkontrolle in Heidelberg am 30. November 2011 darauf hingewiesen, dass bei der elektronische Zigarette der Verdacht auf eine Belastung der Innenraumluft durch atemwegreizende sowie allergieauslösende Substanzen bestehe. Deshalb sei die Nutzung der E-Zigarette derzeit sehr bedenklich, so Steffens weiter, die aus diesem Grund vom Gebrauch von E-Zigaretten generell warnt. Sie begrüße, dass auch die EU-Kommission plane, die gesundheitlichen Folgen der E-Zigarette zu überprüfen.
Besorgt zeigte sich die Ministerin auch darüber, dass derzeit spezielle Ladenlokale eröffnet werden, in denen ausschließlich oder überwiegend E-Zigaretten und entsprechendes Zubehör verkauft werden. „Angesichts der vielen Fragezeichen und der rechtlichen Situation kann ich allen Menschen nur abraten, ihre wirtschaftliche Existenz darauf zu gründen. Viel Zeit und Geld könnten fehlinvestiert werden", sagte die Ministerin.
foto: Gerd Altmann / pixelio.de





Kommentare
Sie ist eine riesige Gefahr für den Staat wegen der Einnahmen aus der Tabaksteuer !
Sie ist eine riesige Gefahr für die Pharmaindustrie die weniger Krebsmittel verkaufen könnte !
Sie ist eine riesige Gefahr für die Bettenbelegung der Krankenhäuser mit weniger Krebskranken !
Sie ist eine riesige Gefahr für Apotheken die weniger Krebsmittelmedi kamente verkaufen !
Sie ist eine riesige Gefahr für die Lungenärzte die weniger Patienten hätten !
Sie ist eine riesige Gefahr für die Geräteindustrie im Zusammenhang mit Beatmungsgeräte n !
Sie ist eine riesige Gefahr für die von der Tabakindustrie gesponsorten Institutionen !
Sie ist eine riesige Gefahr für unsere Kinder die nicht mehr den ungesunden Qualm der stinkenden Pyro "genießen" können !
Sie ist eine riesige Gefahr für werdende Mütter die nicht mehr Kinder mit grauer Haut gebären könnten !
Sie ist eine riesige Gefahr für unsere Lungen die nicht mehr eingeteert werden !
Tja, allein diese Satire ist schon eine Gefahr aber man verzeihe mir meinen Sarkasmus
Ja ja....its a real bad feeling
Die E-Zigarette stellt für die ehemaligen Raucher eine so bemerkenswerte gesundheitliche Erleichterung dar, dass sie im Interesse der Verbesserung der Lebensqualität der Raucher gefördert gehört.
Richtig ist, Liquids müssen einer gewissen nationalen Qualitätskontro lle unterliegen, in Billig- und Chinaliquids sind Nitrosamine (nur ein Beispiel) nachgewiesen worden.
Doch die meisten Dampfer bevorzugen qualitativ hochwertige Ware.
Es muss differenzierter argumentiert und vorgegangen werden.
Verallgemeineru ngen nützen keinem etwas.
Viele Raucher, die auf das Dampfen umstiegen, bekamen auch von ihren behandelnden Ärzten eine Verbesserung ihres gesundheitliche n Allgemeinzustan des bestätigt.
Das ist ein gewichtiges Argument!
Ganz sicher muss auch der Befürchtung der Atemluftbelastu ng für den Passivdampfer nachgegangen werden, allerdings dürfte diese in dem Fall, wo man sich von vornerein darauf konzentriert, nur hochwertige Liquids, wie bspw. die von Flavour Art zuzulassen, vernachlässigba r sein.
Ein allgemeines Verbot richtet allerdings mehr Schaden an, als es nutzt: Sämtliche bisherigen Antirauchkampag nen gingen deshalb am Raucher vorbei, weil die Psychologie des Rauchers hierbei nicht berücksichtigt wurden. Die E-Zigarette ist die erste nachhaltige Chance für Raucher unterschiedlich sten Typus, erst vom Rauchen und dann vom Nikotin wegzukommen - und ist dieser Schritt einmal geschafft, ist für denjenigen, der das möchte, auch der von der E-Zigarette weg nicht mehr so schwer.
Im Interesse also der Gesundheit Ihrer Wähler, Frau Steffens:
Denken und handeln Sie differenzierter , sonst tragen Sie mit die Verantwortung für die gesundheitliche n Schäden des Rauchens, denen die (ehemaligen) Dampfer ausgesetzt sind, denen Sie diese Chance gerade zu nehmen versuchen.
Wird dieser unselige Kurs weiter beibehalten, profitieren am Ende Folgende: 1. die Tabakindustrie, 2. Ärzte und Krankenhäuser, 3. Bestattungsunte rnehmen.
Gitta Peyn - Autorin von "Der Weg der E-Zigarette - It's Time for a Change"
Zigaretten sind erwiesenermaßen schädlich, und daher gefährlich.
E-Zigaretten “könnten” es sein. Kann mir einer mal erklären, warum die Zigaretten noch erlaubt sind?
Die müssten demnach schon seit Jahren apothekenpflich tig sein.
Vor allem wegen der Giftstoffe: bei Zigaretten sind es über 4.000 nachgewiesene, bei E-Zigaretten 2 oder 3.
Und seit wann sind technische Geräte, die nicht geprüft sind, automatisch verboten??
Frau Ministerin: es gibt EU-Gestze, an die auch Sie sich halten müssen… GERADE Sie!!
Was, wie und wo apothekenpflich tig ist oder wird, ist dort ganz eindeutig geregelt. Das gilt auch für NRW!
So, und jetzt geh ich eine dampfen…drausse n… könnte ja schädlich für die Kollegen sein!
Schaut euh den offenen brief vom Dampferhimmel an.
http://www.youtube.com/watch?v=oIpOpU-hgQQ&feature=g-user-u&context=G27b448cUCGXQYbcTJ33bf3K65aMVgahSBKRxBCoLwxHAGArjQvx0
bitte anschauen
Klasse, darf ich dann meine Kartoffeln auch nur noch in der Apotheke kochen? Da wir ungefähr soviel Nikotin freigesetzt wie beim dampfen.
" unwissenheit schützt vor strafe nicht "
traurig was "die da oben" sich alles einfallen lassen, wenn es um "deren" euros geht!
wieder eine sache mehr, die mich persönlich bekräftigt, noch stärker gegen den strom zu schwimmen!
• Wir Dampfer inhalieren mit unseren E-Zigaretten kein "Reizgas", sondern einen harmlosen (höchstwahrsche inlich auch auf lange Sicht) Lebensmittelzus atz, der auch in jedem Disko- und Konzertnebel enthalten ist.
• Ja, es ist tatsächlich in vielen Fällen ein "Nervengift" in der E-Zigarette, nämlich Nikotin. Jedes Kind weiß, dass das in der normalen Zigarette ist und dass es gesundheitsschä dlich ist. Schlimm ist, dass die Medien in ihren Überschriften mit dem Wort "Nervengift" und anderem bewusst den Eindruck erwecken, Dampfen wäre BESONDERS schädlich. Ist es nicht. Nicht schädlicher als die normale Zigarette und wahrscheinlich sogar viel weniger schädlich.
• Es geht nicht um das Verbot der E-Zigarette, sondern nur um einen eventuellen Verkauf der nikotinhaltigen Flüssigkeiten in Apotheken. Mehr ist auch gar nicht rechtlich machbar, sonst müssten auch Tabakzigaretten verboten werden. Die Geräte und die Dampfflüssigkei ten ohne Nikotin sind nicht illegal. Wenn die Behörden trotzdem dagegen vorgehen sollten, werden Klagen erfolgreich sein.
• Es gibt mittlerweile ca. 1 Million Dampfer. Wenn jeder davon als Raucher nur 5 Euro am Tag für Zigaretten ausgegeben hat, fehlen dem Staat durch die E-Zigarette im Jahr fast 2 Milliarden Euro. Angesichts dieser Summe überlasse ich Schlussfolgerun gen über den Hintergrund und die Macher der derzeitigen Medien- und Politikkampagne dem Leser dieser Zeilen!
Wer mehr lesen will, findet sehr viele Links und Analysen in den großen Foren: www.dampfertreff.de und www.e-rauchen-forum.de
sundheit festgestellt und es gibt sie immer noch an jeder
Ecke. Sehr, sehr bedenklich, Frau Ministerin.
Übrigens inhaliert der E-Raucher nur Nikotin, der Normal-
raucher zusätzlich hunderte anderer Giftstoffe.
Hat die Tabakindustrie möglicherweise Absatzsorgen?
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