Ein Albtraum für Eltern, jeden Lehrer und auch Notfallretter: Ein Kind stürzt oder hat andere akute gesundheitlichen Probleme, die Eltern sind nicht erreichbar, keine notfallrelevanten Informationen sind zur Hand, sei es bei einer Klassenfahrt, oder auf dem Schulweg. Damit fehlen dem Helfer auch wichtige Angaben – über Allergien, besondere Medikamenteneinnahmen oder Grunderkrankungen. Wenn Angehörige nicht dabei sind, müssen Rettungsdienstmitarbeiter oder Ärzte auf möglicherweise lebensrettende Auskünfte verzichten. Das kann unter Umständen schwer ins Auge gehen. Diese Gefahr wurde erkannt und mit dem Projekt „Schülerausweis PRO“ die Lösung geschaffen.
Das Projekt „Schülerausweis PRO“ startet zum jetzt beginnenden Schuljahr 2010/2011 ganz neu in Deutschland und gilt als Umsetzung des ersten bundeseinheitlichen Schülerausweises.
Anstoß zu diesem Projekt war die Tatsache, dass auch Kinder in steigender Tendenz chronische Erkrankungen als „Behandlungsfallstricke“ für Rettungsdienste und Notärzte bergen.
Ein weiterer Punkt zum Antrieb dieses Projektes waren die häufigen Berichte befreundeter Rettungsdienstler, dass die häufig fehlende Anwesenheit der Eltern oder sonstiger Angehöriger untragbar ist: „Alleine die Tatsache, dass es nicht die Hand des Notarztes sein sollte, die ein Kind tröstet. Besonders dann, wenn ein Kind Angst hat oder gar bewusstlos ist, bewirkt die Anwesenheit Angehöriger oft Wunder!“ erklärt Dr. M. Fargel, Notarzt aus Leidenschaft.
"Der „Schülerausweis PRO“ ist die perfekte Optimierung der bisher bekannten Arten an Schülerausweisen aus Papier. Der neue Schülerausweis ist auch außerhalb der Schule ein „Lebensretter“ - egal ob beim Spielen, im Sportverein oder bei Ausflügen.
Der Schülerausweis PRO finanziert sich durch eine Elternspende und eine Spende durch regionale Förderer. Umgerechnet kostet der neue Schülerausweis im Mittel weniger als 1,00 Euro als Jahresspende. Da die Höhe nicht bekannt gegeben wird, die auch je nach Unternehmensgröße gerne mal variiert, sollten Eltern und Förderer jeweils mindestens 4,00 Euro für die komplette Grundschulzeit und 5,00 Euro für die weiterführende Schulzeit aufbringen.
Die jeweiligen Förderer dieses Projektes sollen natürlich auch Vorteile als kleines Dankeschön für ihre Mithilfe erhalten. So werden neben dem Logo auf dem Schülerausweis zusätzlich eine Einstiegsseite und ein Eintrag es jeweiligen Förderers eingeblendet.
Zusätzlich wird zeitnah eine eigene Community angeschlossen. Die Sicherheit der Schulkinder ist auch hier oberstes Gebot. Die Registrierung zu der kostenlosen Teilnahme ist ausschließlich über die Schülernummer des Schülerausweises in Kombination mit einem persönlich vergebenen Community-Passwort durch die Kinder erfolgt, also nur über die speziellen Daten des Schülerausweises.
Eine Passwortänderung spätestens alle drei Monate erhöht die Sicherheit um ein Vielfaches. Zugriff auf einen persönlichen Zugangsbereich ist lediglich über den vorherigen Ablauf über die Schule möglich, was eine Anfrage außerhalb des Schülerpools der deutschen Schulen verhindert!
Wir von der Niederrhein Zeitung unterstützen und fördern dieses Projekt und sind an der regionalen Mitfinanzierung beteiligt und würden uns freuen, wenn weitere Gewerbetreibende dies als Anstoß sehen, sich dieser Förderung anschließen würden.
Weitere Informationen zum Projekt „Schülerausweis PRO“ erhalten Sie auf Anfrage mit Angabe Ihrer Kontaktdaten in unserer Redaktion unter Telefon 02801-98 66 995 oder per email
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Bild Mitte: Rudolf Ortner/pixelio.de













