Gegen die Kürzung des Arbeitslosengeldes - LIBERALE SENIOREN NRW widersprechen

Mit großer Verwunderung, ja mit großem Ärger, habe ich die dpa Pressemeldung 10.08.2011 - FDP will Arbeitslosengeld für Ältere kürzen - gelesen, so Günter Münzberger Landesvorsitzender der LIBERALEN SENIOREN NRW.
Warum müssen die älteren Arbeitnehmer wieder einmal verunsichert werden? Wir, die LIBERALE SENIOREN, können uns diesen wilden, überflüssigen Aktionismus nicht erklären. Seit vielen Jahren will die Politik die Beschäftigung der Älteren fördern und die Beschäftigungsquote deutlich verbessern.

Dies ist nun schon seit Jahren ein Dauerthema, ohne dass wirkliche Erfolge zu vermelden sind. Beschäftigungsverhältnisse für über 50jährige sind in Deutschland immer noch die Ausnahme, fast jeder vierte Arbeitslose ist bereits über 50 Jahre alt.

Wenn Unternehmen Stellen abbauen müssen, dann ist sofort von Vorruhestandsregelungen und Abfindungsangeboten die Rede. Beispiel: Die Telekom. Diese zielt geanu auf die älteren Beschäftigten im Unternehmen ab. Zwischen den Forderungen der Politik und der Wirtschaft (Arbeitgeber) klaffen Welten. Wann schafft es die Politik endlich, die Arbeitgeber zum Umdenken zu bewegen.

Nicht verbale Lippenbekenntnisse helfen da, sondern tatsächliche Fakten mit konkreten Erfolgen. Es kann doch nicht wahr sein, dass die Älteren diesen Missstand nun ausbaden sollen und müssen. Es müssen reale Arbeitsplätze für die Älteren geschaffen und angeboten werden, dann erst können Massnahmen zum Arbeitslosengeld beschlossen und umgesetzt werden.
Die Forderung der sofortigen Kürzung des Arbeitslosengeldes für Ältere stellt die Realitäten völlig auf den Kopf. Wo sind denn die Arbeitsplätze für Ältere?