Zwei Deutsche Meisterinnen aus Dinslaken

Lea PankninIn Dorsten wurde am vergangenen Wochenende der Deutschlandpokal des Jazz & Modern Dance ausgetragen, der die Deutsche Meisterschaft für Solisten, Duos und Smallgroups der Jugend und der Hauptgruppe darstellt. In mehreren Kategorien haben sich hierfür Tänzer des Tanzsportvereins Kastell Dinslaken qualifiziert und nahmen mit Trainerin Ljalja HornIvanisenko an dem Event teil.
Lea Panknin ging durch ihre beiden Siege bei den vorherigen Ranglistenturnieren trotz ihrer Premiere in der Erwachsenen-Klasse in Dorsten als Favoritin unter den Solistinnen an den Start. Dieser Rolle wurde sie gerecht. Eindeutig sah das siebenköpfige Wertungsgericht sie mit ihrer leichtfüßigen und perfekt ausgetanzten Darbietung auf Platz 1. Als Deutsche Meisterin darf sie sich nun auf die Teilnahme an der Weltmeisterschaft des Jazz & Modern Dance im Dezember freuen.

Marie EbertZum ersten Mal traten in diesem Jahr Mia-Janina Flöter und Nora Günes Böhm gemeinsam als Jugend-Duo an. Bereits über ihre Qualifikation zum Deutschlandpokal freuten sich die beiden Tänzerinnen als Debütantinnen umso mehr und konnten hier mit Platz 8 nun ebenfalls sehr zufrieden sein. Als Smallgroup ging die Jugend-Mannschaft „Sunshine“ ins Rennen. Zwischen der starken Konkurrenz konnten die sechs Tänzerinnen um Tänzer Christian ihre kraftvolle Choreografie ausdrucksstark präsentieren und ergatterten dafür mit Platz 3 nicht nur die Bronzemedaille, sondern ebenfalls eines der begehrten WM-Tickets.

Marie Ebert ging nach einem 2. und einem 1. Platz bei den Ranglistenturnieren als Jugend-Solistin hochmotiviert an den Start. Nach drei Runden setzte sie sich mit ihrer tänzerischen Finesse gegen die Konkurrentinnen durch und erhielt Platz 1 und damit den Titel der Deutschen Meisterin. Für die WM ist sie ebenfalls qualifiziert.
Die Weltmeisterschaft findet vom 1.-8. Dezember im polnischen Rawa Mazowiecka statt. Die Wochen bis dahin wollen Trainerin Ljalja Horn-Ivanisenko und die vielen Starter, die der TSV Kastell in diesem Jahr ins Rennen schickt, nun noch für intensive Trainingsstunden nutzen.

Fotos: Andreas Hofmann