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FDP Xanten wünscht sich Stilwechsel

Es waren schwierige zwei Monate, weiss FDP-Ratsmitglied Andreas Schucht zu berichten. Sich regelmäßig mit insgesamt fünf Parteien an einem Tisch zu treffen, um gemeinsame Ziele zu vereinbaren und entsprechende Kompromisse auszuarbeiten, ist kein leichtes Unterfangen.
Wer die Kommunalpolitik in Xanten kennt, der wird das bestätigen. Es ist jedoch mein Verständnis von Demokratie, eben nicht alleine herrschen zu wollen und nicht immer den einfachen Weg zu wählen, sondern möglichst viele Argumente zu hören und den gesunden Mittelweg zu finden.

Einfach wäre es für uns zwei FDP-Männer gewesen, führt Schucht aus, sich der CDU anzuschließen und damit alle Möglichkeiten des Stilwechsels in Xanten zu begraben. Wir greifen nicht nach der Macht - wir halten allen alle Möglichkeiten offen. Die konstituierende Ratssitzung hat gezeigt, dass es geht.
Es sind zu verschiedenen Themen verschiedenste Mehrheiten gefunden worden und das ist gut so! Die alte Hauptsatzung und so auch den Schul- und Sportausschuss zu behalten, ist ein Punktsieg. Besonders die Schulpolitik wird in den kommenden Jahren ein brisantes Thema bleiben, weiß Schucht als Mitglied des Schul- und Sportausschusses die Angelegenheit zu bewerten.

Die von FDP, SPD, FBI, Grünen und den Linken verfasste Geschäftsordnung lässt den Informationsvorsprung der sehr verwaltungsnahen CDU schrumpfen. Wir werden auch weiterhin die Gespräche zu den Sachthemen mit der CDU suchen wie wir es vor und nach der Kommunalwahl auch schon getan haben, bekräftigt Schucht.
Alles in allem gehen die kompromissbereiten fünf Parteien gestärkt aus dem Start der Ratsperiode. Wir haben gesehen, dass es funktionieren kann.
Ich bin allen beteiligten sehr dankbar für diese Erfahrung und freue mich auf in erfolgreiches Miteinander - hoffentlich mit sechs Parteien für Xanten, sagt Schucht.