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Landesstraße 4n wird Bahnübergang in Dinslaken ersetzen

Dinslaken. Ab sofort liegt der Planfeststellungsbeschluss für die Beseitigung des Bahnübergangs Jägerstraße / Sterkrader Straße in Dinslaken aus, den die Bezirksregierung Düsseldorf am 26. März dieses Jahres festgestellt hat. Die Unterlagen sind bis zum 30. April 2018 im Technischen Rathaus der Stadt Dinslaken, Hünxer Straße 81, 1. Obergeschoss, III.4.1. Stabsstelle Stadtentwicklung, einzusehen:
montags –freitags von 8 bis 12 Uhr sowie montags – donnerstags von 14 bis 16 Uhr

Online sind der Planfeststellungsbeschluss und die Planunterlagen auf der Homepage der Bezirksregierung Düsseldorf und der Internetseite der Stadt Dinslaken hinterlegt:
www.brd.nrw.de/bausteine/_MTT/MTT_aktuelle_offenlagen_fortsetzung.html   und
www.dinslaken.de/c12573a70061a420/files/jg9957_11_nr_8_amtsblatt.pdf/$file/jg9957_11_nr_8_amtsblatt.pdf?openelement

Das Projekt
Weil die Schienenverbindung an der DB-Strecke Nr. 2270 Emmerich – Oberhausen künftig dreigleisig geführt werden soll, wird der Bahnübergang an der Jägerstraße - Sterkrader Straße in Dinslaken für den KFZ-Verkehr nicht mehr zur Verfügung stehen. Die Anbindung der Sterkrader Straße an die Brinkstraße (B 8) soll dann durch den Neubau der rund 460 Meter langen L4n erfolgen. Für Fußgänger und Radfahrer bleiben die alten Wegbeziehungen erhalten: Sie können die Gleisanlage künftig durch eine Unterführung queren. Es ist vorgesehen, die Bauarbeiten an Straße (Vorhabenträger Straßen NRW) und Schiene (DB Netz AG) zeitlich zu koordinieren.

Zum Verfahren
Allen Verfahrensbeteiligten, über deren Einwendungen entschieden wurde, wird der Planfeststellungsbeschluss zugestellt. Mit dem Ende der Auslegungsfrist gilt der Beschluss den übrigen Betroffenen gegenüber als zugestellt. Auch wenn die Unterlagen im Internet zur Verfügung gestellt werden: Rechtlich maßgeblich ist der Inhalt der zur Einsicht ausgelegten Unterlagen. Träger der Baulast und Vorhabenträger ist das Land Nordrhein-Westfalen, vertreten durch den Landesbetrieb Straßenbau NRW, Regionalniederlassung Niederrhein. Da es sich um eine Eisenbahnkreuzungsmaßnahme handelt, sind zudem der Bund und die Deutsche Bahn Netz AG an dem Projekt beteiligt.

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