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Erzähl mal - Zeitreise der Generationen

von links Elisabeth Maas, Claudia Kressin, Sophie Voets-Hahne, Sabine Weiss und Propst Klaus Wittke Xanten. Für das Dialog-Projekt „Erzähl mal! – eine Zeitreise der Generationen“ erhält das Stiftsmuseum Xanten eine Förderung in Höhe von rund 96.000 Euro. Das Geld kommt vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BLE) und dient der Förderung kultureller Angebote im ländlichen Raum.
Das Museum startet mit dem Fördergeld eine neue Veranstaltungsreihe. Gesucht werden jetzt sogenannte Tandempaare für das Dialogprojekt. CDU-Bundestagsabgeordnete Sabine Weiß: " Im Fokus dieser Förderungen stehen nicht nur Projekte, die landwirtschaftlich geprägt sind, sondern auch die, die den ländlichen Raum darstellen."

Der Viktordom und das Stiftsmuseum seien prägend für Xanten und deshalb hervorragend geeignet, die christliche Kultur mit der Geschichte zu verbinden und besser darzustellen.
Erfreut ist auch Museumsleiterin Elisabeth Maas auf die Förderzusage, die gemeinsam mit der Kommunikationsbeauftragten Claudia Kressin und der Kulturpädagogin Sophie Voets-Hahne Projekt entwickelt hat. Kressin erklärte: „Wir haben schon viele gute Erfahrungen damit gemacht, die Generationen im Museum zusammenzubringen. Junge Leute haben großes Interesse an den Objekten und Materialien, während ältere Besucher noch viel von den Bräuchen und Traditionen erzählen können.“ Ziel des Projektes ist, Menschen verschiedener Generationen miteinander ins Gespräch zu bringen und erzählerisch ihre Kenntnisse, Erinnerungen und Erlebnisse sich zu den verschiedenen Projektthemen auszutauschen. Dabei geht es um viele Bräuche und Gewohnheiten im alltäglichen Leben.

Beide Gruppen sollen nun in sogenannten Tandems zusammengeführt werden, Ein Tandem besteht aus einem Kind oder Jugendlichen im Alter zwischen zehn und 20 Jahren und einem Senior ab ca. 60 Jahren. Ob verwandt oder nicht, spielt dabei keine Rolle, auch Einzelanmeldungen sind deshalb möglich.

Im Oktober soll das Tandem-Projekt starten, der erste Termin ist am 12. Oktober. An diesem Samstag widmet man sich dem Thema „Sonntagsklamotten“ . Wer noch nicht weiß, was es mit Messgewändern der Priester auf sich hat, wird auch hier eine Menge lernen können.
Museumsleiterin Elisabeth Maas möchte ausserdem ein Netzwerk aufbauen aus Vereinen und Institutionen, in denen der Generationendialog gefördert werden kann.
Die weiteren Termine: 23. November, „Stiften gehen“ (Bezug: Stiftsgeschichte); 30. November, „Mach’s kurz – INRI bis LOL“ (Geschichte hinter Abkürzungen); 7. Dezember, (Schatzkästchen). Jeder Dialog beginnt um 14 Uhr und endet gegen 17.30 Uhr.

Die Teilnahme an den Nachmittagen ist kostenlos, es ist lediglich eine kurze Anmeldung erforderlich, per email an zeitreise@stiftsmuseum-xanten erforderlich. Die genauen Termine und Uhrzeiten sind auf der Seite www.stiftsmuseum-xanten.de zu finden.
Begleitet werden die Projekte von Kunstpädagogin Sophie Voets-Hahne, zum Abschluss soll jeweils zum Thema dokumentiert werden, beispielsweise als Collage, in der sie ihre Erfahrungen darstellen. „Solch einen Generationendialog halte ich für sehr wichtig für die Gesellschaft“, sagt Voets-Hahne. Pro Tag können sechs bis sieben Teams mitmachen.